“Nigeria zu Besuch” beim Dritten Präsidenten des Nationalrates
 Im Vorfeld des bevorstehenden erstmaligen Treffen der multi- und bilateralen Botschafter der 47 Subsahara Staaten im Parlament war der Chargé d´Affaires Herr Kenjika Linus Ekedede in Begleitung des 1. Botschaftsrates Herrn Patrick O. Obi (im Bild in der 2. Reihe) der Republik Nigeria zu Besuch bei Dr. Graf.Â
Es wurde besonders die Initiative von Dr. Graf, als Obmann der bilateralen Parlamentarischen Gruppe “Österreich-Afrika südlich der Sahara” begrüßt. Dieser erstmalige Vorstoß werden sicherlich auch einen konstruktiven Beitrag zur Verstärkung der interparlamentarischen Zusammenarbeit bieten, so der Vertreter des größten afrikanischen Staates.Â
In Österreich halten sich geschätzte 5.000 bis 7.000 nigerianische Staatsbürger laut Angaben der Botschaft auf. In diesem Zusammenhang verwies der Chargé d´Affaires, dass die Behörden Nigerias so gut wie möglich den Abschiebungsbescheiden Österreichs nachkommen. Verwundert zeigte sich der nigerianische Repräsentant jedoch über die wenigen Rückfragen in Bezug auf Asylsuchende nigerianische Staatsbürger seitens der österreichischen Behörden wo doch das gemeinsame Ziel der Bekämpfung der Kriminalität und des Missbrauches im Vordergrund stehe. Er begründete weiter dieses Anliegen mit dem Wunsch der fairen Behandlung von nicht kriminellen nigerianischen Staatsbürgern.Â
Neben dem Migrationsproblem waren auch Politik und Wirtschaft angeschnittene Themenkreise. Den Abschluss bildete, wie könnte es anders sein, die Fußball WM und die Chancen Nigerias nachdem auch der nigerianische Spitzenfußballer Mikel verletzt wurde. Dr. Graf, selbst Präsident des Fußball Vereines Hellas Kagran, meinte zur Aufmunterung des Gastes: Es sind mittlerweile so viele Spitzenfußballer durch das “Chelsea Syndrom” (viele Spieler dieses englischen Fußballklubs, die bei der WM für ihr jeweiliges Land spielen sollten, sind verletzt) ausgefallen, dass somit die Chancen so ausgeglichen sind als wenn die Fußballer spielen würden.



