Infobrief Politik unzensuriert vom 14. Juli 2010
Muzicant erkennt radikale Muslime als Bedrohung – Attacke auf Al-Rawi
Ein französischer Jugendlicher wird von Afrikanern brutal zu Tode gequält, weil er Jude ist. In Hannover wird eine Tanzgruppe von Jugendlichen aus dem Nahen Osten mit Steinen beworfen und beschimpft, weil sie Juden sind. Seit den Geschehnissen um die Gaza-Flotte im Juni häufen sich im Internet antisemitische Beleidigungen, deren Urheber vielfach türkische und arabische Einwanderer aus der Schweiz, Österreich und Deutschland sind. Mit unzähligen Einwanderern aus der Türkei, dem arabischen Raum und Nordafrika wurden auch deren Weltbilder nach Mittel- und Westeuropa mitimportiert. Eines davon ist der tief verwurzelte Hass auf Israel und die Juden. Vor allem der Palästinakonflikt heizt in letzter Zeit die Stimmung bei jugendlichen Immigranten an. (Foto: Multimedia-Blog) Bundespraesident.in
Auch Frankreich beschließt Burka-Verbot
Gestern Abend hat die französische Nationalversammlung mit nur einer Gegenstimme das so genannte Burka-Verbot beschlossen, wobei die Linksparteien bei der Abstimmung fehlten. Das Gesetz verbietet jede Art von Vermummung. Islamische Ganzkörper- und Gesichtsverschleierung wie Burka und Niqab werden in dem Gesetz nicht erwähnt. Worum es geht, ist dennoch jedem klar: Als eines der ersten europäischen Länder setzt Frankreich damit ein Zeichen gegen die religiös begründete Unterdrückung der Frau. (Foto: © Rike / Pixelio.de)
UMFRAGE: Wie stehen Sie zum Rauchen in Lokalen?
Life-Ball versinkt im Kommerz
Noch zwei Tage bis zum europaweit größten Karitativprojekt gegen die Immunschwächekrankheit Aids. Für den 18. Life-Ball mit seinen erwarteten 25.000 Teilnehmern putzt sich die Stadt Wien jetzt fein heraus. An allen drei Schauplätzen wird spätestens seit gestern eifrig gewerkelt. Sogar das alljährliche Filmfestival muss von Dienstag bis Montag Pause machen und der Festivität weichen. Die Inszenierung ist pompös und imposant – der Zweck der Veranstaltung geht im Kommerzspektakel verloren. (Foto: Manfred Werner)
Wo sind Glawischnigs Gastgeschenke? – Fortsetzung
Jetzt wissen wir zwar immer noch nicht, wo die Geschenke sind, die Eva Glawischnig in ihrer Amtszeit als Dritte Nationalratspräsidentin erhalten hat, aber immerhin wissen wir, wer davon profitiert hat. Sie seien, so Glawischnig im “Standard”, zugunsten des Anti-Rassismus-Vereins ZARA versteigert worden. Gut 1000 Euro seien dafür zusammengekommen, der größte Teil davon allerdings “durch von ihr selbst angefertigte Bilder für das Büro”. Wir wussten nicht, dass Glawischnig sich auch als Malerin oder Fotografin betätigt. (Foto: © Rainer Sturm / Pixelio.de)
…über alles in der Welt?
Hunderttausende fieberten beim „Public viewing“ mit der bundesdeutschen Fußball-Nationalmannschaft, die bei der Weltmeisterschaft in Südafrika schlußendlich den dritten Platz erreichen konnte. Von Flensburg bis Berchtesgaden, von Saarbrücken bis Görlitz war eine Welle patriotischer Begeisterung zu verspüren, getragen vom Stolz auf die multikulturelle National-Elf, in der eingebürgerte Türken und Brasilianer ebenso kickten wie Halb-Tunesier oder Halb-Ghanesen sowie von zeitgeistigen Medien zu „Polen“ gemachte Schlesier wie Miroslav Klose. Alles in allem zeige die „bunte“ Fußball-Nationalmannschaft, wie gut in der Bundesrepublik Integration funktionieren könne, hieß es landauf, landab.
Sekten-Szene wird von Rechtsextremen unterwandert
Rechtsextremismus ist in den Augen vieler Österreicher ein Problem höchster Dringlichkeit – so auch für den Leiter der steirischen “Sekten-Service-Stelle”, was ihn bei der Präsentation seines Berichts etwas vom Thema seiner Arbeit abschweifen ließ. Während Sekten, deren gefährliche Manipulationsversuche in den letzten Jahren für großflächige mediale Berichterstattung sorgten, sich nun als harmlos ausgeben würden, schießt sich Roman Schweidlenka auf “einige esoterische Bewegungen” ein, deren Strukturen dem linken Weltbild offenbar entgegenstehen. (Foto: © derateru / Pixelio.de)
Hochsaison für Lobbyisten
Der Lobbyismus in Europa boomt wie selten zuvor. Immer mehr Menschen wechseln ihren Beruf, um sich in den Dienst von „Interessenvertretungen“ zu stellen. Oder lassen sich in Brüssel einfach zum Lobbyisten ausbilden. Das Diplom in der ersten Lobbyingschule EIPAL kostet 2850 Euro, die Schüler werden in europäischer Institutionenkunde und Einflusspraktiken unterrichtet. Christian Le Clercq, Gründer und Präsident dieser Schule, schätzt, dass es unglaubliche 25.000 Menschen sind, die tagtäglich darauf abzielen, die Geschicke der europäischen Institutionen und die Gesetzgebung zu beeinflussen. (Foto: © Stefan Schuster/ Pixelio.de)
Archiv
- Infobrief vom 7. Juli 2010
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- Infobrief vom 14. April 2010
- Infobrief vom 7. April 2010
- Infobrief vom 31. März 2010








