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	<title>Martin Graf - Dritter Präsident des Nationalrates &#187; Wahlkampf</title>
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		<title>Die politische Klasse</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 16:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Graf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Barbara Rosenkranz]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Barbara Rosenkranz hat im Wahlkampf einen in unseren Breiten neuen Begriff geprägt, den der „politischen Klasse“. Auf die logische Frage, wie sie sich von dieser Klasse abgrenze, wo sie doch selbst als Landesrätin vermeintlich dazugehöre, antwortete sie: Wenn sie dazugehören würde, hätte nicht sofort nach Bekanntgabe ihrer Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten eine beispiellose Hetzjagd gegen sie und ihre Familie eingesetzt.</p>
<p>Tatsächlich ist dieser Unterschied zwischen der politischen Klasse und jenen, die davon ausgeschlossen sind und/oder bewusst nicht dazugehören wollen, in diesem Wahlkampf offensichtlich geworden. Die politische Klasse besteht im Kern aus den Regierungsparteien und jenen, die sich mit ihnen arrangiert haben. Als Erfüllungsgehilfen steht diesem Apparat ein Heer an willfährigen Journalisten zur Verfügung, das &#8211; teils aus innerer Überzeugung, teils aus finanzieller Abhängigkeit durch Medienförderung und Inserate – den Willen der politischen Klasse kompromisslos durchsetzt.</p>
<p>Nicht zu dieser Klasse gehört ganz eindeutig die FPÖ. Barbara Rosenkranz wurde nicht wegen ihrer Person oder ihrer Einstellungen und Werte zum Angriffsziel, sondern einzig und allein wegen ihrer Zugehörigkeit zur freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft. Das sollten sich jetzt vor allem jene hinter die Ohren schreiben, die auf Zuruf der Medien damit beginnen, in aller Öffentlichkeit nach Fehlern in der freiheitlichen Strategie zu suchen. Wer sich so verhält, drückt damit nicht mehr aus, als dass er gerne dazugehören würde zu dieser politischen Klasse. Die steht jedoch geschlossen gegen die Interessen der Bevölkerung und kann daher für einen Freiheitlichen niemals ein erstrebenswertes Ziel sein.</p>
<p>Wie dürfen unsere Politik nicht in eine Richtung verändern, welche die Medien und die politischen Mitbewerber gnädig stimmt. Wir müssen im Gegensatz dazu noch geschlossener auftreten und den Menschen klare Botschaften geben. Familie, Heimat und Sicherheit sind die zentralen Werte der Gesellschaft. Barbara Rosenkranz hat sie angesprochen und schonungslos aufgezeigt, dass die politische Klasse in diesen Lebensfragen Positionen einnimmt, die der Mehrheit der Bevölkerung entgegen stehen. Wären auf dem Stimmzettel nicht die Namen Fischer und Rosenkranz, sondern die Werte und Ziele dieser beiden Kandidaten gestanden, so wäre die Wahl wohl genau umgekehrt ausgegangen.</p>
<p>Diese Unterschiede müssen wir den Menschen vor Augen führen – noch klarer und deutlicher als bisher. Wenn sie das Spiel der Mächtigen und ihres Medienapparats durchschauen, stehen sie automatisch an unserer Seite.</p>
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